Auf nach Rom…

Bereits Mitte März sind in Rom konstante 20°C und mehr. Während die Römer selbst noch in ihren Winterjacken herumlaufen traute ich mich schön im T-Shirt durch diese imposante Stadt. Rechts das Collosseum, links das Forum Romanum und dazwischen halt mal einfach jahrhundertealte Bauten. Egal, wo man hier hinschaut, man kann nur eines sagen: Rom ist mit Abstand eine der schönsten Städte der Welt. Meine beste Freundin und ich hatten spontan beschlossen für gerade mal 37 Euro Hin- und Rückflug (mit Ryan Air von Leipzig aus) Kultur mit viel gutem Essen zu verbinden.

Unweit des Vatikan befand sich unser kleines Bed and Breakfast, welches George gehört, der ungefähr 3 Worte Englisch und sonst nur Italienisch spricht, aber dafür ein unglaublich herzliches Gemüt hat. Bed and Breakfasts sind in Rom zu empfehlen, da man sowieso den ganzen Tag unterwegs ist und man als armer Student ja gern mal Abstriche bei Komfort und Sauberkeit macht, wenn der Preis stimmt und dafür mehr Geld für Vino da ist.

Den Vino kann man übrigens besonders gut im In-Viertel Trastevere trinken. Für Berliner: Friedrichshain auf italienisch. Wenn man auf Pizza und Pasta, steht kann man eigentlich in keinem Restaurant was falsch machen, denn das Essen ist hier überall gut und für 10-20 Euro kann man sich auch gut den Bauch voll schlagen. Trinkt am besten den Hauswein. Damit haben zumindest wir als anspruchslose Lidl-Weintrinker nie falsch gelegen und mal ehrlich, 8 Euro für 1 Liter Wein, da kannste nich meckern, wa.

Danach kann man sich in einer der unzähligen Bars niederlassen. Meistens ist es in römischen Bars draußen voller als drinnen. Der Grund ist simpel: in Italien herrscht Rauchverbot. Gut, eigentlich auch draußen, aber da kann man hier auch mal darüber hinwegsehen.

Zwischen Vino, Pasta und Sigaretta steht aber eins an erster Stelle: Kultur. Packt euch die bequemsten Schuhe ein und auf geht`s.

Stellt euch darauf ein, dass ihr furchtbare Fußschmerzen am Abend haben werdet, aber das ist hier nunmal so. In Rom gibt`s nur 2 U-Bahnlinien (eine Fahrt kostet dafür aber auch nur 1 Euro), selbst wenn man, die U-Bahn verlängern wollte, man kann es nicht. Kaum fängt man an zu buddeln findet man irgendwelchen antiken Krimskrams.

Hier der ultimative Plan für 3 volle Tage!
Hier weiterlesen und Bilder gucken…

 

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Dürfen Blogger in die Frontrow?

Die High Heels sind ausgezogen und wieder durch Sneakers ersetzt, genauso wie das Röckchen wieder den geliebten Leggings gewichen ist und ich mich, statt auf Modeevents, wieder auf die Uni konzentriere.
Es ist schon so eine Sache mit der Fashion Week. Offensichtlich besonders mit der Berliner. Dürfen wir uns überhaupt mit irgendjemandem vergleichen, sind wir schickimicki genug und wer darf überhaupt in die Frontrow?

Letzten Freitag erschien in der Berliner Zeitung ein Artikel, der sich mit den Gästen der Berliner Fashion Week beschäftigte. Womöglich haben den auch die meisten gelesen und jeder der am Samstag dort war, erinnert sich auch an die beiden Bloggermädchen in Lametta- und Fußballkleid, die in dem Artikel einen nicht ganz unwichtigen Part spielten. Wo die eine Bloggerin sich mit ihrem Alter das Recht verschafft hier zu sein und froh ist, mal einen Blogger über 25 Jahren zu treffen, schwänzen auf der anderen Seite 15 jährige Mädchen die Schule um auch ein bisschen Modeluft zu schnuppern. Wer kann es ihnen verübeln? Sicher ist es spannend mal hinter die Kulissen zu schauen und wer hatte mit 15 schon Geschmack, was die Kleidung, Boys oder Musik betrifft?

Eine andere Bloggerin beschwert sich darüber, sich zu schämen, zu sehen wie Blogger in die Frontrow gesetzt werden und allgemein sind alle anderen ja wohl mal eh viel peinlicher und haben viel weniger Ahnung von Mode und sowieso viel weniger das Recht bei den Shows zu sitzen, als man selbst. Schauen wir uns doch mal die Frontrow an. Indira Weiß, Liliana Matthäus und Natascha Ochsenknecht. Die eine kam in weißen Hosen, grünem Hut und in Begleitung von 2 Indern, die nächste darf nur da sitzen, weil sie irgendwann mal einen Promi geheiratet hat und die andere hat die Mülltonne für ihren rosa Lippenstift noch nicht gefunden. Seien wir ehrlich, geschmackstechnisch sind sowohl die Shows, als auch die Gäste noch Meilen von Paris und Milano entfernt.

Angeblich schnappen die Blogger den „echten“ Journalisten die Plätze weg? Niemand glaubt wohl, dass ein Blogger mit 1000 Klicks pro Tag einem Journalisten eines renommierten Magazins den Platz wegschnappen könnte. Dann wohl doch eher die Muttis, die ihre kleinen Kinder mitschleppen. Um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern, viele Blogger bekommen ihre Einladungen erst kurz vor der Fashion Week und das bestimmt nicht, weil die PR Agenturen zu viel zu tun haben, sondern wohl eher, weil die PR Agenturen bis zum Ende warten, ob nicht vielleicht noch ein wichtigerer F-Promi zusagt.
Wir sollten uns alle also weder fremdschämen für andere Blogger, noch meckern. Denn schließlich zählt doch nur, dass man dabei war und seinen Lesern genügend bieten kann. Ist doch egal, wer in der Frontrow sitzt. So gut sind die Goodie Bags nun schließlich auch wieder nicht.

 

 

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